Geschichte

Nachdem schon viele Jahre zuvor anlässlich des Welser Volksfestes Trabreiten und -rennen veranstaltet worden sind, wagte man am 21.11.1892 den Schritt zur Gründung des Welser Trabrenn-Vereines. Zur Benützung stand die städtische Rennbahn zur Verfügung, welche aber in der Linienführung bald nicht mehr genügte. So wurde 1898 eine neue Rennbahn gebaut.

1914 wurde aufgrund des Kriegsausbruches der Rennbetrieb gänzlich eingestellt und 1920 erst wieder aufgenommen. Das gesamte Rennbahngelände war zu dieser Zeit bereits in Vereinsbesitz.
1930 war Wels mit 13 Renntagen im Jahr die führende Provinzbahn. An Geldpreisen nur von Wien und Baden übertroffen. Die Stute Donna Linda lief 1931 mit 1:24.8/1640m einen hervorragenden Bahnrekord der bis 1954 halten sollte.

Nach dem Frühjahrsmeeting 1942 erfolgte wieder kriegsbedingt die Einstellung des Rennbetriebes. Der Rennplatz war nun Sportplatz des Reichsbundes für Leibesübungen. Trotz schwerster Bombenschäden am 17.12.1944 konnte am 31.3. 1946 der erste Renntag nach dem zweiten Weltkrieg abgehalten werden.
1954 wurde erstmals vom Linzer Trabrennverein, der aufgrund des Krieges seine Rennbahn verloren hatte, eine Veranstaltung auf der Welser Rennbahn durchgeführt.1957 wurde der Stall erbaut. Eine Marathonveranstaltung sah man 1958 während des Welser Volksfestes. Neun Tage hindurch wurden Rennen veranstaltet.

Zur Erweiterung des Messegeländes wurde die Rennbahn 1974 etwas nach Westen verlegt und bereits 1975 die Tribüne und Nebenbauten fertig gestellt. Das erste Zweijährigen Zuchtrennen folgte 1976. 1980 kamen 24 Renntage (22 Wels + 2 Linz) zur Austragung.
Um mit den heutigen Anforderungen eines modernen Rennbetriebes Schritt halten zu können wurde 1996 das Elektronentoto eingeführt, die Gastronomie und Totohalle errichtet und ein Jahr später die Innenbahn angelegt.